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Geschichten

Geschichten und Erzählungen. Die Motivation das zeitgemäß Richtige zu tun

Schreiben sollte nicht aus dem Grund erfolgen, um einer gewissen Klientel nach dem Mund, ihr also genehm gegenüber zu schreiben. Es sollte dem dienen, was meiner Ansicht nach mal wichtig gewesen ist:

„Ich habe eine Geschichte zu erzählen. Ich schreibe diese, weil etwas in mir mich dazu drängt. Ich habe das Bedürfnis, jedoch auch die Courage, diese Geschichte zu teilen.“

Ein Großteil, der nicht veröffentlichten Autoren wird mir womöglich zustimmen, dass die Ablehnung zur Publikation, stellvertretend durch einen Verlag, meist mit Auswahl-Kriterien begründet werden, die mehr mit der Vermarktbarkeit als der Technik zusammenhängen.

Schreiben nach Zahlen, Themen nach Mustern, Spannung nach Toleranz oder Verständnispotenzial der Audienz. Wo wir mit diesem fehlenden Wagemut und der Einschränkung der Vielfalt gelandet sind, sehen wir. Die Rückgratlosigkeit* der Branche frisst sich gerade selbst durch stetig fallende Verkaufszahlen.

Wir sind mehr als 7 Milliarden Menschen. Und wenn es nicht um den schnellen Ruhm oder generell dem Streben danach geht – welcher launig, zehrend und anstrengend ist –, dann findet sich eine Lesergruppe, der man aus dem Herzen spricht. Um mehr sollte es primär nicht gehen.

Lesen hat immer noch den gravierenden Vorteil, dass der Leser selbst entscheiden kann, wann, was und inwieweit er lesen möchte.

In allen Branchen sind wir größtenteils mit der Zeit gegangen und haben Vermarktungsmöglichkeiten an den wirklichen Bedarf angepasst. Quasi mit einem Obolus je nach genutztem Inhalt.

Das ist ein faires System, welches meiner Überzeugung nach eine Art Renaissance der Blogs ins Leben rufen wird. Wo es dem Leser überlassen wird, inwieweit er Interesse am Autor hat und diesen unterstützen kann.

Aus diesem Grund veröffentliche ich zukünftig meine Geschichten hier.

*Wo sind sie geblieben, diese Gertrude Steins der Welt?